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GIN – Erfolgsgeschichten

Best of Gin – veredelter Alkohol

Die Grundregel für die Herstellung dieser Spirituose lautet: es muss in jedem Getränk, das sich Gin nennt ein gewisser Anteil an Wacholder vorhanden sein und der Alkohol-Prozentgehalt darf nicht unter 40 % sein.

Diesem Basis-Alkohol dürfen dann je nach Belieben des Herstellers “Botanicals” (Pflanzenstoffe) zugesetzt werden. Der Basis-Alkohol darf von Getreide, Früchte, Kartoffeln oder auch Zuckerrohr oder Wein gebrannt werden.

Die Hersteller sind nicht verpflichtet, eine bestimmte Anzahl an Botanicals zu verwenden und somit entstand im Laufe der Zeit eine große Sorten-Vielfalt dieses Getränks.

 

Methoden der Herstellung

Bei der Herstellung gibt es in der Regel zwei Methoden: bei der ersten werden die Pflanzen im reinen Alkohol ausgelaugt und diesen die Inhaltsstoffe entzogen. Diese Art wird auch bezeichnet als “Cold Compound Gin”. Das so entstandenen Produkt wird anschließend auf die gewünschte Trinkstärke gebracht und abgefüllt.

Die zweite Methode ist der “Destilled Gin”. Diese Methode ist schon anspruchsvoller und dürfte wohl am meisten angewendet werden. Die Auszüge der Pflanzen werden noch einmal destilliert um eine höhere Konzentration des Geschmackes zu erreichen. Weitere Zusätze von Aromen bringen den Gin schließlich zum gewünschten Geschmack. Nur so lassen sich auch verschiedene Farben des Gins erzeugen.

 

Der bekannteste Gin

Gin Sorten
London Dry Gin

dürfte wohl der “London Dry Gin” sein. Er wurde zuerst-wie der Name schon sagt- in London hergestellt, wird aber inzwischen weltweit gebrannt. Diese Sorte durchläuft eine zweifache Destillation und der Basis-Alkohol muss daher eine möglichst reine Konsistenz aufweisen. Die Einstellung der Trinkstärke erfolgt mit reinem Wasser. 

 

Ältere und aktuelle Gin-Stile

Bei der Bezeichnung “Old” ist es eigentlich nur so dass an dieses Produkt nach alten Rezepten hergestellt wird. Vorwiegend englische Hersteller verwenden diese Bezeichnung in manchen Gin-Sorten.

Aber auch für die neuen Sorten wurden ständig andere Namen erfunden. Zum Beispiel nach den geografischen Standorten wie Schwarzwald, Sauerland usw. Auch Begriffe wie Sloe Gin, Aged Gin oder Gin Rosé tauchten auf und gaben damit einen Hinweis auf die jeweilige Gin-Sorte.

 

Reifung des Gins

Inspiriert von der Reifung in Holzfässern, wie das zum Beispiel bei Whisky angewandt wird, wurde nun versucht diese Verfahrensweise auch beim Gin anzuwenden. Da durch diese Reifung ein Geschmack entsteht der durch kein anderes Verfahren zu erreichen ist, wurden auch hier gute Ergebnisse erzielt. Trotz der Fass-Lagerung muss jedoch das Wesen des Gins erhalten bleiben. Die nach diesem Verfahren hergestellten Produkte tragen meist die Bezeichnung “Cask Rested”, “Reserve” oder “Aged Gin” auf dem Etikett.

 

Weitere Gin-Sorten

In den letzten Jahren wird die Aromatisierung oft mit Beerenfrüchten praktiziert. Der Geschmack wird demzufolge süßlich und die Farbe nimmt die der Früchte an, meist rosa. Als Cocktail-Grundlage erfreut sich diese Sorte großer Beliebtheit. Mit Soda oder Tonic Wasser aufgegossen ist dies ein guter sommerlicher Cocktail.

 

Comeback des Sloe Gin

Slow Gin
Slow Gin

Eine ältere Gin-Sorte die von vielen Herstellern neu entdeckt und verfeinert wurde. Neu erdachte Aromatisierungen wie etwa mit Beeren oder Schlehen und anderen Zutaten ließen auch diese Sorte immer beliebter werden. Entweder trinkfertig hergestellt und abgefüllt oder mit einem höheren Prozentgehalt zur Cocktail-Mischung verwendet-beide Produkte sind beliebt.

 

Gin aus der Eifel erobert Hongkong

Der “Euelsberger Gin”

…so lautet die Überschrift “Volksfreund“. Es wird eine von vielen Erfolgsgeschichten des Gins erzählt. Die Streuobstwiese des Uropas brachte die Nachkommen auf die Idee, aus dem vielen Obst Gin zu brennen. Nachdem das Brennrecht erworben wurde, folgten einige Experimente mit Gewürzen, Kräutern, Blüten und Aromen. Sogar die Tester beim Wine & Spirits Awards, dem größten und renommiertesten Wein- und Spirituosen-Wettbewerben in Hongkong verliehen diesem “selbstgebrannten” Gin eine hohe Auszeichnung. Bei diesem Test kommen immerhin Weine und Spirituosen aus 55 Ländern zur Bewertung und diese werden “blind” verkostet. Diese Bewertung sei das “wichtigste Sprungbrett” in den chinesischen Markt.

 

Saltwater Gin” aus einer Brennerei im Salzburger Land

 

Die neue Mein Schiff 2 führt seit einigen Tagen eine ganz spezielle Fracht mit sich – nämlich ein Eichen-Fass mit 225 Litern „Saltwater´s Gin“. 20.000 Seemeilen soll das hochwertige Bio-Destillat aus einer preisgekrönten Brennerei im Salzburger Land nun an Bord zurücklegen…

Ein interessanter Beitrag zu “Saltwater Gin”. Bio-Weizenalkohol, Bio-Wacholder, Bio-Fenchel und Bio-Koriander, aber auch Schalen von Pommeranzen und Zitronen sowie Preiselbeeren und Rhabarber aus biologischem Anbau standen ebenso auf der Zutatenliste wie Meersalz, das dem Namen des milden Destillats Tribut zollt.

 

 

TRULY GIN LOVE“ – FEINSTER GIN TRIFFT AUF BITTERSÜSSE ORANGE”

 

Ein fruchtig kreierter Gin aus Spanien, der nun auch in Deutschland zu haben ist.

Die Grundsubstanz ist ein Tanqueray London Dry Gin. Dieser ist verfeinert mit kräftig würzigen Aromen wir Süßholz, Koriander, Angelika und natürlich Wacholder. Die Bitterorange aus dem Süden Spaniens gibt diesem Gin den letzten Schliff.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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